Chronik der
TSG Schönberg - 2009
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Städteansichten von Schönberg im Taunus finden Sie im Album
| CHRONIK
Die Gemeinde Schönberg wird anno 1320 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt; allerdings dürften die damalige Siedlung, der Dinghof und die Schäferei wesentlich älter sein. Schon 1371 gab es eine Kirche, wahrscheinlich das Gotteshaus des Augustinerinnen-Klosters auf dem Eichbühel, dem Schutzpatron der Schäfer, dem heiligen Wendelin, geweiht. Das Horn des Kuh- und Schweinehirten rief noch um die Mitte des vorigen Jahrhunderts täglich in dem kaum 100 Seelen zählenden Dorf das Vieh auf die Weide. Nur Kleinbauern und Arbeiter wohnten hier. Das änderte sich, als um die Mitte des 19. Jahrhunderts wohlhabende Großstädter, in der Mehrzahl aus Frankfurt, auf das Land strebten und von 1873 bis zum 1. Weltkrieg auf dem Eichbühel einen Kranz prächtiger Villen inmitten ausgedehnter Parks entstehen ließen. Die wohlhabenden Bürger und nicht zuletzt auch ab 1890 die Anwesenheit der Gemahlin Kaiser Friedrichs III., Viktoria, auf ihrem zum größten Teil in Schönberger Gemarkung liegenden Schloss Friedrichshof, machten die Gemeinde zum Villenvorort von Frankfurt. Die Steuereinnahmen stiegen; Kanal, Trinkwasserstollen und Straßen wurden in der damaligen Zeit vorbildlich ausgebaut. Die Kaiserin schenkte 1890 dem Dorf für die damalige Zeit eine stattliche Schule mit Lehrerwohnung und unterstützte finanziell den Straßenbau. Das Ende des 1. Weltkrieges schloss dieses erste Aufblühen Schönbergs jäh ab. Der Villenbesitz stand zum Teil leer. Die Besitzer starben oder hatten schwere Vermögensverluste erlitten, so dass die Finanzkraft der Gemeinde geschwächt wurde. Erst mehr als 30 Jahre später gewann man durch die Parks eine hochwillkommene Baulandreserve. Vorausschauend für die heutige Bautätigkeit erwies sich der 1959 begonnene Ausbau der Trinkwasserversorgung als eine gute Investition. Es entstand auch eine neuer Volksschulbau, in dem Schulkinder der vier unteren Jahrgänge aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung unterrichtet werden, während Schönbergs ältere Schulkinder in Kronberg zur Schule gehen; ein Zeichen guter nachbarlicher Zusammenarbeit. Aus der stillen Gemeinde, etwas abseits der großen Straße gelegen, ist in den letzten Jahren eine repräsentative Wohnsitzgemeinde geworden, die sich im Obertaunuskreis durch ihre landschaftliche Schönheit, durch vorbildlichen Straßenbau, eine vorbildliche Wasserversorgung und Kanalisation auszeichnet. Seit dem 1.4.1972 gehört Schönberg mit seinen damals 4000 Einwohnern zur neuen Stadt Kronberg. Der von den Mitgliedern der gemeindlichen Körperschaften beachtete Grundsatz "Schönberg noch schöner zu gestalten" wird mithelfen, unsere Gemeinde ihren Besuchern und Einwohnern immer liebenswerter zu machen. In den ersten Nachkriegsjahren wurde auch in Schönberg das Sportgeschehen wieder lebendig. Am 22.April fand eine Eröffnungsversammlung statt, und der 1. Mai wurde der Gründungstag des Vereins. Sein Name damals: Turn- und Spielverein Schönberg. Erster Vorsitzender: Paul Reul. Den Idealismus der damaligen Männer kann man nur ermessen, wenn man weiß, dass ein Turnbetrieb sehr schwer aufzubauen war. Der Hinterhof des heutigen Café Flach, es war damals der Gasthof "Zum Goldenen Stern", diente als Turnplatz. Auch eine kleine Halle war vorhanden, welche die
von Herrn Scharff gestifteten Geräte, einen Barren, Reck und
Schaukelringe, aufnahm. Der Eintritt in die Deutsche Turnerschaft
erfolgte am 12. August. Ebenfalls im August war noch ein Gründungsfest. Als Turnlehrer kam Herr Georg Karl von Ffm.-Hausen
nach Schönberg. 1921 - 1922 In den beiden ersten Jahren wurden verschiedene Turnfeste besucht. Beim Turnfest in Bad Homburg wurden als Transportmittel die geschmückten Leiterwagen von ortsansässigen Bauern benutzt. Das Mittelrheinische Kreisturnfest in Aschaffenburg brachte dem Verein den ersten turnerischen Erfolg: Den 1. Platz beim Einzelturnen (Musterriege). Für das Kriegerdenkmal in der Friedrichstraße fanden die Ausgrabungen statt, an denen sich auch der Turnverein beteiligte. Ein Turnpferd und ein Barren waren die wichtigsten Anschaffungen in diesen beiden Jahren. Der 1. Vorsitzende in dieser Zeit war Adam Schreibweis. 1923 - 1924 In diesen beiden Jahren übernahm als 1.Vorsitzender der Maler Grosch den Verein. Erstmals wagte man auch 1923 ein Turnfest zu besuchen, welches für damalige Begriffe eine weite Reise bedeutete, nämlich das Deutsche Turnfest in München. Die Teilnehmer waren Georg Jäger, Reinhard Fricke und unser zwischenzeitlich verstorbenes Ehrenmitglied Ludwig Dietz. Neben den Besuchen von anderen Sportfesten war aber 1924 der Bau eines Sportplatzes am Buchrain, heute eine Wohnsiedlung, das herausragende Ereignis. 1925 Nachdem ein Jahr die Turnerabteilung von August Post als Turnwart geleitet wurde, übernahm Georg Karl wieder diese Aufgabe. Die ein Jahr zuvor gegründeten Handballabteilungen führten in Verbindung mit einem Gartenfest ein Turnier durch. Von dem Hausgang des Hotels Kaiserhof wurde nun der Turnbetrieb in die Scheune des Landwirts Anton Mann verlegt. Der Zusammenhalt wurde durch verschiedene Veranstaltungen gefördert. In diesem Jahr bewiesen ein Maskenball sowie eine Weihnachtsfeier, dass man im Vereinsleben auch das gesellige Beisammensein pflegte. 1926 - 1927 Von diesen beiden Jahren ist in der Chronik nicht viel zu berichten, aber ein Wechsel in der Vereinsführung gab doch neue Impulse. Ludwig Dietz wurde 1. Vorsitzender. Er leitete mit kurzen Unterbrechungen bis 1950 den Verein. Als späteres Ehrenmitglied war er immer noch sehr und bewies es als Gerätewart in vorbildlicher Weise. Unter Ludwig Dietz wurde auch 1927 die Turnhallenfrage aufgeworfen. Es sollte ein Problem bis in unsere Zeit hinein bleiben. 1928- 1929 In der ehemaligen Pumpstation der Villa de-Ridder wurden die Turnstunden abgehalten. Außer dem An- und Abturnen fanden noch ein Gartenfest sowie ein gutbesuchter Maskenball statt. Die Freiwillige Feuerwehr von Schönberg hatte 1929 ihr Stiftungsfest. Der Verein unterstützte die Freiwillige Feuerwehr durch Stellen einer Barrenriege und Beteiligung am Fackel- und Festzug. Unter dem Vorsitzenden Adam Schreibweis fanden Verhandlungen mit der Gemeinde wegen der Unterbringung der Geräte statt. Die Finanzlage des Vereins gestattete es, zwei Sprungmatten anzuschaffen. Beim Landrat des Obertaunuskreises fand eine Turnhallenbesprechung statt. In Ffm.-Bonames wurde nämlich eine Turnhalle abgerissen und man hatte den Wunsch an die Gemeinde herangetragen, diese zu kaufen. Aus Kostengründen wurde dies abgelehnt. Da kein Übungsplatz vorhanden war, wurde die Handballabteilung aufgelöst, dafür Faustballmannschaften gegründet. Ebenfalls fand die Gründung von Wanderabteilungen 1931 statt. Die inzwischen baufällige Turnhütte wurde abgerissen und als Notbehelf diente das Gemeinde-Spritzenhaus. 1932 Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in den Vereinen machte sich die Krisenzeit bemerkbar. Durch große Arbeitslosigkeit bedingt, flossen die Einnahmen nur sehr spärlich und der Kassenbestand sank auf RM 260,-. Viel half es auch nicht, dass man durch öffentliches Auftreten und sonstige Veranstaltungen versuchte, die Finanzlage zu verbessern. 1933 Es wird wohl keinen Verein geben, bei dem dieses Jahr nicht einen tiefen Einschnitt gebracht hätte. Selbstverständlich wurde auch der Schönberger Turnverein nicht davon verschont. Zunächst waren es nicht die politischen, sondern die immer noch anhaltenden schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse. Gegen ein Entgelt von täglich 1,- Mark pro Kopf wurde der Sportplatz am Buchrain wieder hergestellt. Mitglieder, welche mehr als drei Monate mit dem Beitrag in Rückstand waren, wurden in der Mitgliedsliste gestrichen. Die schlechte Finanzlage brachte es mit sich, dass der Besuch des Deutschen Turnfestes in Stuttgart zu einem Problem wurde. Hier waren es nun einige Männer, die dieses Problem lösten, wie es nur Idealisten tun können. Sie beschlossen, mit dem Fahrrad nach Stuttgart zu fahren. Die Namen sind deshalb erwähnenswert, weil von ihnen heute noch einige bis in die 70´er Jahre im Vereinsleben tätig waren: unser späterer 1. Vorsitzender Adam Braubach, die beiden späteren Ehrenmitglieder Hans Brückner sen. und Karl Port sowie Reinhard Fricke, Arno Knecht, Karl Walter sen. und Wilhelm Lempp. Der 17. Juni brachte die Gleichschaltung durch die neuen Machthaber. Der Athletenverein in Schönberg löste sich auf. Der Bürgermeister von Schönberg beschloss eine Zusammenkunft der beiden Vorstände. Am 15. Juli traten die Mitglieder des Athletenvereins dem Turn- und Spielverein bei. Zum Vorsitzenden wurde Ludwig Dietz bestimmt, Kassierer Reinhard Fricke und Schriftführer Hans Brückner sen., welcher als Ehrenmitglied 1970 noch seine Pflicht als Gerätewart wahrnahm. 1934- 1935 Der kameradschaftliche Geist kehrte zwar wieder zurück, aber der Turnbetrieb ließ doch zu wünschen übrig. Sehr zum Vorteil waren deshalb die Neuanmeldungen von drei Mitgliedern: Meta Keller, Hermann Weidmann und Peter Gelsebach aus Kronberg. Ein Werbeturnen der Frauen und Mädchen unter Meta Keller hatte guten Erfolg. Verschiedene turnerische Darbietungen, darunter auch Darbietungen zugunsten der Olympiade, zeigten, dass der Verein damals viel zu bieten hatte. 1936 Dieses Jahr konnte man als Jahr des Rückschlages bezeichnen. Die neuen Machthaber verstanden es, die sporttreibende Jugend auf die Dinge zu lenken, die ihren Plänen der vormilitärischen Ausbildung entsprachen. Eine Zwangspause musste eingelegt werden. Unsere Hütte wurde geschlossen, die Beiträge blieben aus. Zusammenkünfte fanden nur noch im Grünen statt und nur mit viel Idealismus konnte sich der Verein über die schweren Zeiten und den folgenden Krieg retten. Noch in dieser Zeit, am Ende des Krieges, als alles zerstört war und Deutschland am Boden lag, fanden sich wieder Mädels und Jungen für den Sport. Die meisten der Turner waren nicht wiedergekommen, viele waren noch in der Gefangenschaft. Da riefen Männer von der Freiwilligen Feuerwehr wieder eine Sportabteilung ins Leben . Etwas Leichtathletik wurde getrieben, aber zum eigentlichen Turnen kam es nicht, die Geräte des Vereins waren meist verliehen und mussten später wieder zurückgefordert werden. Nach längeren Verhandlungen mit der Feuerwehr konnte die Sportgruppe wieder vom Turnverein übernommen werden. Einen schweren Schlag erlitt der Verein, als die Gemeinde den Sportplatz am Buchrain nun für Bauzwecke verwandte. Dadurch ging wieder einmal eine Übungsstätte für den Verein verloren. 1948 - 1951 Unter dem 1. Vorsitzenden Karl Kuhl erhielt der Verein 1948 seinen heutigen Namen: Turn- und Sportgemeinde Schönberg. Die Aufnahme in den Landessportbund Hessen erfolgte. Die Instandsetzung der alten Athletenhalle (ein Anbau am alten Spritzenhaus) setzte die Turner wieder in die Lage, im bescheidenen Rahmen ihre Ziele zu verfolgen. Turnwartin für die weibliche Jugend war Frau Ester Jünger, den männlichen Nachwuchs betreute Adam Braubach. Verschiedene Sportfeste wurden besucht. Die erfolgreichsten waren das Kreissportfest in Bad Hamburg (14 Siege) und das Feldbergfest 1950 mit 15 Siegen. Der Höhepunkt und Abschluss für das Jahr 1950 war wohl der Weihnachtsball aus Anlas des 30jährigen Bestehens. 1951 Obwohl nun eine Zeit begann, in der viele Vereine großen Aufschwung nahmen, war es in Schönberg noch lange nicht so weit. In anderen Städten und Gemeinden hatte man erkannt, dass man den sportsuchenden Bürgern auch die Möglichkeit zur Ausübung von Gymnastik und Sport ermöglichen musste. Es sollte in Schönberg noch fast 20 Jahre dauern, bis es soweit war. Hier übernahm nun Adam Braubach den Vorsitz des Vereins, den er bis 1974 innehatte. Das Feldbergfest wurde von vielen Sportlern besucht und 11 Siege zeigten, dass auch ohne große Übungsstätten doch manches geleistet wurde. 1952 Auch in den kommenden Jahren war der Erhalt einer Sportstätte das Hauptanliegen des Vereins. Auf originelle Weise kam es beim Fastnachtszug in Kronberg zum Ausdruck. In einem vom Verein gestellten Wagen machte er auf seine missliche Lage aufmerksam. Unter dem Motto "Unsere komfortable Turnhalle" wurde die kleine Halle in der Altkönigstraße ( heute "Klosterstraße" ) dargestellt. Darunter stand folgender Spruch: "Raum ist in der kleinsten Hütt´, drum komme ach kaa große mit. Turnersport hat großen Mut, doch nicht in einer Bretterbud´. Wir hausen hier in diesem Stall, uns fehlt das Geld für ´ne neu´ Hall. Ein edler Spender ist schon da, er gibt uns 15 000 Staa". 1953- 1955 Auch in diesen Jahren waren die Besuche von Sportfesten und Wettkämpfen praktisch die einzige Möglichkeit, um der Arbeit im Verein noch einen Sinn zu geben, daneben natürlich dieTurnerbälle und Weihnachtsfeiern, welche schon eine Tradition waren. Hier konnten die einzelnen Gruppen noch in Erscheinung treten. 1954 gelang es dem Verein, vom Hospital "Zum Heiligen Geist" an der Waldschule einen Platz zu pachten. Der Schulhof wurde von der Gemeinde für Faustballspiele freigegeben. Anträge wurden gestellt, die zum Ziele hatten, eine Turnhalle zu erstellen bzw. die Platzfrage dauerhaft zu lösen. Wiederum kam nur ein ablehnender Bescheid. Zu dieser Zeit war das Café Flach das Vereinslokal. Veranstaltungen wurden im Gasthaus "Zur Post" in Kronberg abgehalten. Der 1. Vorsitzenden Adam Braubach unternahm erneut der Versuch, in der Turnhallenfrage eine Wende herbeizuführen. Finanzierungspläne gingen an den Hessischen Turnerbund und an den Landessportbund. Auch der Vorsitzende des Deutschen Turnerbundes, Oberbürgermeister Kolb, wurde eingeschaltet. Allerdings blieb Adam Braubach auch hier der Erfolg versagt. Die Notunterkunft des Vereins, die Athletenhütte, wurde abgerissen. Damit fiel, wenn auch nur ein Notbehelf, wieder eine Übungsstätte weg. Aber trotzdem wurden in dieser Zeit auf Sportfesten und bei Wettkämpfen schöne Erfolge errungen. Unser Altersturnwart Karl Hofmann errang in seiner Altersklasse mit 308 Punkten den ersten Preis und zu gleicher Zeit den Wanderpreis auf dem Feldbergfest. Eine Leistung, auf die nicht nur er besonders stolz war. Von unserem Turnbruder Alfred Becker bekam der Verein im ehemaligen Hotel Kaiserhof den Saal für Turnen und Gymnastik zur Verfügung gestellt. Dies war besonders wichtig, weil sich unter der Leitung unsres heutigen Ehrenmitglieds, Frau Kolberg, eine Frauengymnastikgruppe gebildet hatte. Diese Gruppe sollte der Kernpunkt des Vereins in den kommenden Jahren werden. 1960 Ein Jubiläumsjahr. 40 Jahre Turn- und Sportgemeinde Schönberg. Das Stiftungsfest fand im Gasthaus "Zum Adler" in Kronberg statt. Wenn auch in bescheidenem Rahmen, war es trotzdem eine Feierstunde. An ihr nahm der Vorsitzende des Turngaues Feldberg, Karl Heil, teil. Die noch lebenden Gründer und langjährigen Mitarbeiter wurden von ihm besonders geehrt. Gymnastikvorführungen wurden dargeboten, und der anschließende Tanz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Durch die wirtschaftlichen Verhältnisse verlor der Verein auch den Kaiserhofsaal. Er wurde zu Wohnungen umgebaut. Für unsere stärkste Abteilung, die Frauengymnastikgruppe, fanden wir im Saal vom "Grünen Wald" in Kronberg ein neues Heim. Für lange Zeit war es der Treffpunkt des Vereins. Auch Festlichkeiten wurden hier abgehalten. Der Besitzer des Gasthauses "Zum Grünen Wald", Herr Philipp Henrich, brachte dem Verein viel Verständnis entgegen und an dieser Stelle soll ihm für sein großes Entgegenkommen noch einmal herzlich gedankt werden. Die Leitung der Frauengymnastikgruppe lag in den Händen von Frau Kolberg und Frau Hildmann. Letztere besuchte mit Frau Margarete Walter zusammen in der Bundessportschule einen Lehrgang. Bei den Mädchen war die Turnschwester Edeltraud Agartz zuständig. Erfreulich war auch, dass ein kleiner Sportplatz geschaffen werden konnte. Er lag in den Golfwiesen Im Brühl. Der Pachtvertrag lief 5 Jahre. Herr Jakob Port gestattete dem Verein, die Turngeräte in seiner Scheuer unterzustellen. Da Heinrich Kopp als zweiter Vorsitzender zurücktrat, wurde Kurt Wagner an seine Stelle gewählt. Teilnehmer am Deutschen Turnfest in Essen waren Adam Braubach und Norbert Eschermann. 1964 Bei einem Besuch der Frauengymnastik- Stunde überzeugten sich Bürgermeister Ritter und Herr Karl Völlger von den unzumutbaren Verhältnissen und traten dem Verein bei. In einer Feierstunde wurden die Ehrennadeln des Deutschen Turnerbundes an Jakob Kopp, Bernhard Neuer und Alfred Becker verliehen. Gleichzeitig wurden Ludwig Dietz, Jean Müller, Karl Port und Hans Brückner sen. zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. 1965 - 1966 Das Landesturnfest in Offenbach sah Turnwart Fritz Walter und den 1. Vorsitzenden Adam Braubach als Sieger. Auch die Altkönigkampfspiele und Gaumehrkampfmeisterschaften in Kronberg wurden von Teilnehmern der TSG besucht. Sehr beliebt waren die Busfahrten, welche in jedem Herbst abwechselnd mit dem Gesangverein unternommen wurden. 1965 ging es zur Vettermühle in den Odenwald. Das war eine wunderschöne Fahrt, die den Teilnehmern noch lange in Erinnerung geblieben ist. In derselben Harmonie ging es ein Jahr später nach Bad Dürkheim. Kurt Wagner trat von seinem Posten zurück und als 2. Vorsitzender wurde Ferdinand Kuhlmann gewählt. 1967 Einen großen Verlust erlitt unser Verein als am 17. 2. unser ältestes Mitglied Karl Hofmann unerwartet verstarb. Karl Hofmann war 50 Jahre in der Deutschen Turnerschaft. Der seit langem geplante Bau einer Mehrzweckhalle wurde in der Gemeindevertretung immer wieder verschoben. Der Vereinsvorstand wollte nicht untätig bleiben und lud den Gemeindevorstand, alle Fraktionen der Gemeinde, Vertreter der Schönberger Vereine und die Presse in den "Grünen Wald" nach Kronberg ein. Als Thema "Die Stellung der einzelnen Fraktionen und des Gemeindevorstandes zum Bau einer Turn- bzw. Mehrzweckhalle". Man wollte der Öffentlichkeit die Notlage der Schönberger Vereine deutlich machen. Der Vorstand der TSG hatte mit dieser Zusammenkunft einen guten Erfolg. Die Sprecher der einzelnen Fraktionen waren alle für den Bau einer Sportstätte. Um bei dem Zustandekommen einer geeigneten Halle in Schönberg gerüstet zu sein, schickte der Verein verschiedene Mitglieder auf Lehrgänge. Mit Erfolg besuchten Frau Waltraud Bernd und Frau Gudrun Scheu einen Lehrgang für Mutter- und- Kind- Turnen. Auch in diesem Jahr war der Besuch von Lehrgängen ein wichtiger Punkt. Heiko Kauth und Paul-Dieter Emmel beendeten erfolgreich einen Lehrgang in der Bundessportschule. Verschiedene Sportfeste wurden besucht. Eine Busfahrt nach Mespelbrunn im Spessart sowie die traditionelle Nikolausfeier fanden großen Anklang. Ein großer Tag in der Geschichte der Gemeinde Schönberg und insbesondere für den Verein. Der 1. Spatenstich für die Mehrzweckhalle fand statt. Trotz des strömenden Regens ließen es sich die Schönberger Bürger nicht nehmen, dieses Ereignis mitzufeiern. Die Turn- und Sportgemeinde half bei der Ausstattung der anschließenden Feier tatkräftig mit. Unser Vorstandsmitglied und Mitgründerin der Frauengymnastikgruppe, Resi Urban, war für alle unerwartet im Alter von 36 Jahren gestorben. Ein Verlust, der den Verein und alle, die Resi Urban kannten, schwer getroffen hatte, da sie eine der wenigen Frauen war, die sich um den Erhalt und Fortbestand des Vereins große Verdienste erworben hatte, 1969 In Berlin fand das Deutsche Turnfest statt, es wurde von sechs Turnern der TSG besucht. Bei der Generalversammlung im April wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag von DM -,50 auf DM 2,- zu erhöhen. Dies war notwendig im Hinblick auf die großen Ausgaben, die auf den Verein zukommen sollten. Die Mehrzweckhalle schritt ihrer Vollendung entgegen und am 25. Oktober war dann endlich die Einweihung. Hier zeigte es sich, wie wichtig es war, dass sich der Verein mit der Frauengruppe eine sehr aktive Abteilung erhalten hatte. Die Frauen des Vereins stellten die Bedienung bei der Einweihungsfeier. Sehr guten Anklang fanden die gymnastischen Übungen der Frauengruppe bei den geladenen Gästen der Gemeinde. Die Freiwillige Feuerwehr feierte zur gleichen Zeit, 25. und 26. Oktober, ihr 40jähriges Jubiläum. Unter den Gratulanten befand sich auch die Turn- und Sportgemeinde. Unsere Nikolausfeier, welche früher im "Grünen Wald" stattfand, konnte nun in einem größeren Rahmen in der Mehrzweckhalle durchgeführt werden. Der Besuch des Nikolauses, sowie Vorführungen der Frauengymnastikgruppe und einer Männerriege fanden großen Beifall. Es zeigte sich, dass in Schönberg auch solche Veranstaltungen in einem größeren Rahmen stattfinden können. im Jubiläumsjahr 1970 führt der Verein in der Mehrzweckhalle ein umfangreiches Sportprogramm durch. Die Kleinkinder werden ebenso betreut wie die Jungen und Mädchen, sowie Frauen und Männer. Auch hat sich eine Kegelabteilung gebildet, welche sich großer Beliebtheit erfreut. Ebenso bildet sich aus einer Arbeitsgemeinschaft mit der Altkönigschule unter Leitung von Herrn Stiasny eine Volleyballgruppe. Nach Erstellung der Mehrzweckhalle stieg unser Mitgliederbestand auf 360. Unsere Übungsleiter im Jubiläumsjahr 1970 waren Marianne Adams, Waltraud Bernd, Margarethe Hildmann, Gudrun Scheu, Liane Spahlinger, Eike Bär, Paul-Dieter Emmel, Heiko Kauth, Theo Winterstein und Fritz Walter als Oberturnwart. Marianne Adams und Liane Spahlinger besuchen die Bundessportschule in Frankfurt am Main. Bei der Generalversammlung im April legte unser langjähriges Mitglied Bernhard Neuer nach 20jähriger Tätigkeit seinen Posten als 1.Schriftführer nieder. Ihm verdanken wir durch seine gute Schriftführung, dass die Chronik bis 1970 überhaupt erstellt werden konnte. Als Nachfolger trat an seine Stelle Margot Nolte. Mit Adam Braubach steht ein Sportler voller Kraft und Idealismus an der Spitze, der die Geschicke des Vereins seit langen Jahren lenkt und leitet. Ihm zur Seite stehen Turnerinnen und Turner, die, dem Verein treu dienend, immer das Beste wollten. Allen voran der 2.Vorsitzende, Turnbruder Ferdinand Kuhlmann. Offizielle Jubiläumsveranstaltungen vom 4.- 7. September mit Kommers, Buntem Abend, Preiskegeln und großer Tombola. 1971 Auch in diesem Jahr wurden mit dem Gesangverein Liedertafel Schönberg 2 Maskenbälle abgehalten. Die gute Zusammenarbeit, die in den ganzen Jahren zwischen diesen beiden Vereinen bestand, fand hier ihren Höhepunkt. Wann auch immer die Turn- und Sportgemeinde eine Veranstaltung hatte, fanden sich stets die Männer des Gesangvereins Liedertafel bereit, uns mit ihren Darbietungen zu unterstützen. Die beiden Maskenbälle wurden auch in einer guten Harmonie vorbereitet und waren ein großer Erfolg. Ferdi Kuhlmann wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Adam Braubach, der nach mehr als 20 Jahren den Vereinsvorsitz abgibt und zum Ehrenvorsitzenden ernannt wird. Theo Winterstein wird 2. Vorsitzender. Waltraud Bernd und Fritz Nolte übernehmen die Positionen des 1. und 2. Kassierers. Erstmals mehr als 500 Mitglieder. Die Schülerinnengruppe (5-10 Jahre, ca. 50 Kinder ) von Frau Adams nimmt erstmals am (völlig verregneten) Sportfest in Wehrheim teil. Die Jungengruppe (6-14 Jahre) unter der Leitung von Heiko Kauth zählt stattliche 96 Mitglieder. Die Volleyballmädchen stehen in ihrer ersten offiziellen Saison überraschenderweise an der Tabellenspitze. 1972 Schönberg wird Stadtteil der durch Gebietsreform neu gegründeten Stadt Kronberg. Insbesondere das Vereinsleben stellt den Bestand der örtlichen Eigentümlichkeiten von Kronberg, Schönberg und Oberhöchstadt sicher. So fand anlässlich der Schönberger Kerb vom 2.-4. September auch die offizielle Verschwisterungsfeier mit der neuen Partnerstadt Le-Lavandou statt. Im Rahmen der gemeinsamen Faschingsveranstaltungen mit der Liedertafel erstmals Jugend- Diskothek in Schönberg. Beim traditionellen vereinsinternen Sportfesten, dem An- und Abturnen, trafen sich jeweils ca. 100 Teilnehmer. Gesamtbeteiligung am Übungsangebot: wöchentlich 250- 300 Teilnehmer. Neu im Programm: Gymnastik für Kinder mit Haltungsschäden (E. Agartz), Gymnastik f. Frauen ( M. Walter, heutige Montags- Damengymnastik). 1973 Herbert Jäger übernimmt die Gruppe der 5-8 jährigen Jungen. Die junge Volleyballabteilung ist auf 35 Mitglieder angewachsen. Unter Leitung von Gerhard Kommnick nimmt eine Gruppe an der Verschwisterungsfeiern in Le Lavandou teil. Die Volleyballdamen steigen in die Bezirksliga auf. Die Herren belegen in der Bezirksklasse einen sehr guten 4.Platz. Erstmals ein Turniererfolg mit Pokalgewinn in Camberg. Adam Braubach übernimmt nochmals die Leitung des Vereins als 1. Vorsitzender. Beitritt der TSG zum Stadtjugendring. 1974 Wegen formaler Fehler muss zur Vorlage beim Amtgericht über die bereits 1973 beschlossenen Satzungsänderungen erneut abgestimmt werden. Theo Winterstein löst Adam Braubach als 1. Vorsitzenden ab. Er wird von Waltraud Bernd als 2. Vorsitzende unterstützt. Allgemein werden die Großveranstaltungen in Schönberg immer weniger besucht, so dass in diesem Jahr sogar die traditionelle Kerb in Schönberg ausfallen soll. Die Mädchen turnen erstmals in der Gauliga und beteiligen sich an den Hallenmeisterschaften der Leichtathletik. Unter Leitung von Marianne Adams treffen sich bis zu 70 Schülerinnen. Teilnahmen bei den Sportfesten in Wehrheim, Niedereschbach, Kalbach und Usingen. Die Volleyballdamen besuchen die Partnerstadt LeLavandou. Die für die TSG geplante und zugesagte Trimm-Dich- Anlage auf dem Müllplatz mit Tischtennisplatten, Boule- Anlage und Hartplatz wird nun doch nicht gebaut. Der bereits bewilligte Zuschuss der Stadt Kronberg in Höhe von 125.000 DM wird in die Schulturnhalle der Gesamtschule investiert. Dafür soll die TSG in der neuen Halle ein bevorzugtes Nutzungsrecht erhalten. Einführung der Gruppe "Ballett- Gymnastik" unter Leitung von Pamela Leach. Die Volleyballer haben zwischenzeitlich sogar eine 2. Mannschaft unter Leitung von Wim Simon Der Kerbeball im September hat nicht den gewünschten Erfolg und soll möglicherweise nicht mehr durchgeführt werden. 1976 Eine 60-köpfige Jugendgruppe aus Le-Lavandou besucht Schönberg. Turn-, Tanz- und Judo- Vorführungen und - Wettkämpfe u. a. stehen auf dem Programm. Die TSG übernimmt die Organisation und Unterbringung der Teilnehmer. Die Faschingsveranstaltung und der Kinderfasching waren ein voller Erfolg . Ute Hennemann übernimmt die Mädchen- Turngruppe (Gymnastik / Kunstturnen). Teilnahme bei den Stadtmeisterschaften der Leichtathletik und Geräteturnen sowie beim Gaukinderturnfest. 1977 Auch schon in diesem Jahr wird die mangelnde Beteiligung der Mitglieder an den Jahreshauptversammlungen erwähnt. Seppel Wagner übernimmt die Aufgabe des Oberturnwarts von Herrmann Brockfeld, der nach langjähriger Tätigkeit Schönberg verlässt. Die geplante Jugendfahrt nach Le-Lavandou wird wegen fehlender Zuschüsse abgesagt. Die Großsporthalle der Gesamtschule ist fertiggestellt. 1978 Unter Leitung von Wanderwart Willi Agartz finden Wanderungen zum Rettershof ( 24 Teilnehmer ) und Altkönig ( 42 Teilnehmer, darunter 27 Kinder ) statt. Erste Versuche, den Übungsbetrieb der Kronberger Sportvereine zu koordinieren. Die bereits 1977 geplante Jugendfahrt nach Le- Lavandou kann nun doch stattfinden ( 30 Kinder u. 7 Begleitpersonen). Neu Gruppen: Freizeitfußball ( H.-D. Emmel ) und Jazz- Gymnastik ( Fr. Hennemann / Fr. Berger ). Alle warten auf die neue Kampfbahn C an der Altkönigschule. 1979 Zum Renner haben sich die von der TSG veranstalteten Disko- Abende entwickelt. Neu im Programm: Freizeit- Tischtennis (Tieber). Neu- Aufbau des Volleyball- Herren- Teams mit Start in der Kreisklasse B ( Rainer Schmidt ) sowie Stärkung der Nachwuchsarbeit unter Wim Simon, Michael Suckow und Michael Walz. Erstmals ein Trainingslager der Volleyballdamen. Weibl. B-Jgd 3. beim Hessenpokal in Eschwege. Weibl. A-Jgd. Hessenpokalsieger beim Landesturnfest in Oberursel. Gründungsmitglied Jean Müller und Adam Braubach werden für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zur 650-Jahr- Feier der Stadt Kronberg wird gemeinsam mit den anderen Schönberger Vereinen ein Bunter Abend gestaltet. Zum 60- Jährigen Bestehen der TSG findet auf dem Hartplatz bei der Gesamtschule ein Fußballturnier für Freizeitmannschaften statt. Auch die Volleyballer laden zu einem Jubiläumsturnier in die Sporthalle der Gesamtschule ein. Die traditionelle Nachtwanderung der Kinder muss wegen Regens "im Saale" stattfinden. Die vorbereiteten Würstchen werden in den Feuerwehr- Räumen verzehrt. Michael Walz bringt die ehemalige Damenjugend der Volleyballer in der ersten regulären Spielrunde an die Tabellenspitze. Die männliche Jugend ist vollständig in die beiden Herrenmannschaften integriert worden. 1981 125. Feldbergfest, auch diesmal wieder mit Beteiligung der TSG im Organisationsteam. Die Stadtverwaltung macht wegen angeblicher zu hoher Belastung des Schwingbodens den Disko- Veranstaltungen ein Ende. Damen - und Herrenmannschaft der Volleyballer steigen in die Bezirksklasse auf. Beide neuen Jugendmannschaften nehmen an den Hessischen Meisterschaften teil. Die Gruppe Jazzgymnastik glänzt bei zahlreichen auswärtigen Auftritten. 1982 Übernahme der aus steuerlichen Gründen erforderlichen Satzungsbestimmungen zum Thema "Gemeinnützigkeit". Peter Anton wird zum 2. Vorsitzenden. Waltraud Bernd übernimmt das Amt des 1. Kassierers. Fritz Nolte übergibt aus Altersgründen die Aufgaben des 2. Kassierers an Wolf Göz. Frühjahrswanderung zum Sandplacken mit 53 (!) Teilnehmern. 25 Übungsstunden ( außer Volleyball ) finden wöchentlich in der Mehrzweckhalle statt. Neue Übungsleiterin bei den 2 Mädchen- Gruppen ist Mechthild Prassel. Erstmals Kinderzeltlager der TSG am Wiesensee in Stahlhofen. Wegen des guten Vorjahreserfolgs wieder ein gemeinsames Trainingslager der Volleyballer am Twistesee bei Arolsen. 1983 Die Faschingsveranstaltungen schließen mit Defizit ab, daher wird überlegt, diese nicht mehr durchzuführen. Es findet wieder ein Zeltlager für Kinder und Jugendliche statt, ebenso eine Busfahrt für die Erwachsenen. Neu im Programm: Er- und Sie- Seniorengymnastik. 1984 Adam Braubach, langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender verstirbt Anfang des Jahres. Marianne Adams wird Oberturnwart. Wegen der Schwierigkeiten, einen 2. Kassierer zu finden, erste Überlegungen, die Beitragsverwaltung durch einen Computer ( Dienstleistung ) übernehmen zu lassen. Das Kinderturnen leidet unter mangelnder Beteiligung, eine Werbeaktion wird beschlossen. 1985 Erstes Brunnenfest in Schönberg mit Einweihung des Albanusbrunnens, gemeinsam mit dem Taunuschor und der Schönberger Fw. Feuerwehr wird ein schönes Fest auf der gesperrten Friedrichstraße gestaltet. Auflösung der Mutter-und- Kindgruppe. Das 65-jährigen Vereinsjubiläum wird mit einem Festwochenende begangen. Neuer Oberturnwart wird H.-J. Schiemenz. Erneuter Aufstieg der Volleyball Herren unter Michael Walz. Die Teilnehmerzahl bei Kinderturnen hat sich wieder stabilisiert. Erweiterung um Kunstturn- und Trampolingruppe. Insbesondere für den Sportbetrieb der Trampolingruppe kann die TSG auf einen zur Verfügung gestellten Bus zurückgreifen. 1988 Michael Walz wird zum 2. Vorsitzenden gewählt. Da keine anderen Vorschläge vorliegen, erklärt sich Theo Winterstein nochmals bereit, die Geschäfte als 1. Vorsitzender weiterzuführen. TSG- Volleyball- Herren in der Landesliga Hessen! Die TSG richtet die Sportlerehrung des Hochtaunuskreises aus. Zum "Tag der Offenen Tür" kommen ca. 200 Besucher. 1989 Der Vorstand ist wegen fehlender Neu- Vorschläge nur kommissarisch besetzt. Hans Brückner jun. übernimmt kommissarisch den Posten des 2. Kassierers. Erneute Überlegungen, in das EDV- Zeitalter einzusteigen. Entwicklung eines neuen Konzepts "tägliche Turnstunde" unter Leitung von H.J.- Schiemenz. Neuaufbau der Ballett- Abteilung unter Frau Reufels. Erfolge der Volleyballer: Aufstieg der 1. Herren- Mannschaft in die Oberliga Hessen, die Damen ziehen in die Kreisliga ein, A- und C- Jugend werden Bezirksmeister. Die TSG hat erstmals eine Vorsitzende: Waltraud Bernd. Der freigewordenen Posten des 1. Kassierers wird Otti Agartz übertragen. Offizieller Start des Projekts "Sportkindergarten", das so erfolgreich ist, dass das Modell auch in anderen Vereinen Nachahmer findet. Endgültiger Start des Computerzeitalters mit Beginn der Übernahme der Mitgliederveraltung einschließlich Beitragseinzug auf den vereinseigenen PC. Das 70- jährige Bestehen der TSG wird wegen des anstehenden "runden" 75-jährigen nicht gefeiert. 1991 Neues Ehrenmitglied wird Theo Winterstein. Die Oberligamannschaft der Volleyballherren hat sich aufgelöst, nachdem einige Leistungsträger den Verein verließen ( u.a. Richtung 1. Bundesliga !). Die 2. Herrenmannschaft, sowie Damen- und Jugendmannschaft bleiben am Ball. Die TSG richtet die Hessischen Trampolin- Meisterschaften aus. Gründung des Kronberger Vereinsrings. 1992 Erstmals auf der Tagesordnung einer ordentlichen
JHV: Ausschluss eines Mitgliedes. Juristische Nachwehen dieses
Gesamtkomplexes begleiten uns bis in Jubiläumsjahr 1995. Die Teilnahme der TSG- Volleyballer ( inzwischen auch als Mixed- Team ) an zahlreichen Freiluft- Turnieren wird Tradition. Das Projekt "Sportkindergarten" wird nun von der TSG und dem MTV gemeinsam getragen. 1993 Die neue Satzung wird verabschiedet und bei Amtsgericht eingetragen. Aus Änderungs- und Kostengründen wird sie nicht mehr in gebundener Form bevorratet, sondern auf Anfrage dem neuen Mitglied als Kopie überreicht. Einstieg in den "Gesundheitssport": Kurse für Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik werden neu eingerichtet. 1994 Margot Nolte, langjährige Schriftführerin, stirbt mit 46 Jahren. Ebenso geht Fritz Walter, unser langjähriger Oberturnwart und Gerätewart, nach langer Krankheit von uns. Die Wirbelsäulengymnastik ist zwischenzeitlich fester Bestandteil des Übungsprogramms. Die Ballettgruppe erfreut ihr Publikum in der neuen Partnerstadt Porto Recanati und in Ballenstedt. Die Volleyballdamen beginnen das Jubiläumsjahr mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga. Nach zwei vergeblichen Versuchen in den Vorjahren ( Platz 2 und 3) gelingt im dritten Anlauf das Meisterstück. Seit Jahresbeginn werden die guten Erfahrungen der
Kooperation mit dem MTV in einer gemeinsame Volleyball- Anfängergruppe
( 9-14 Jahre) umgesetzt. 1996 Rainer Schmidt wird zum neuen ersten Vorsitzenden
gewählt. 2. Vorsitzende M. Prassel- Walz, 1. Kassierer Jutta Schmidt,
2. Kassierer Hans Brückner, 1.-2. Schriftführer Heinz Winter / Herbert
Jäger, Oberturnwart Jörn Seifert. 1997 Das Internet- Zeitalter beginnt: Die TSG ist mit
eigener HomePage online (zunächst beim Taunus.Net, später beim
Kronberger Provider Hochtaunus.Net). Die TSG startet die Kronberger SportsFun
Initiative: "Where do you want to go on Fridays ?". Aerobic-
Neuaufbau mit Anke Scholz. 1998 Rainer Schmidt wird im Amt des 1. Vorsitzenden
bestätigt. Otti Agartz wird als langjährige Übungsleiterin
verabschiedet und übergibt ihre Gruppen an J. Asiedu- Poku. Am 22. September wird die langersehnte Erweiterung
der Turnhalle der Altkönigschule eingeweiht. Eine wunderschöne neue
3-Felder Halle steht auch uns zur Verfügung. Aus diesem Anlas werden
der Altkönischule am 3. November drei vollständige neue Volleyball-
Netz- Anlagen für die bisherige Halle als Stiftung übergeben. In der
Taunushalle ersetzen wir mit Unterstützung der Stadt Kronberg die
Basketball- Anlage durch eine Neu- Konstruktion. 1999 Alfred Becker wird zu seinem 90. Geburtstag auch
für 75- jährige Mitgliedschaft mit einem Sonderteller geehrt. 1.
Schriftführer wird Axel Rauer. Mehr als 20 Ehrungen für langjährige
Mitgliedschaft. Erstmals aktiv: ein Volleyball- Mixed- Team in der Frankfurter Aktiven- Klasse. Aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden des Turngaus Feldberg, Gerd Schmidt, erhielt Margarete Hildmann den Gau- Ehrenbrief für ihre mehr als 40jährige aktive Mitarbeit im Sportbetrieb der TSG Schönberg. Margarete Hildmann übernahm schon Ende der 50er Jahre eigene Übungsgruppen, erwarb 1962 ihre erste Lizenz als Übungsleiterin und wurde im vergangenen Jahr auf eigenen Wunsch in den wohlverdienten ‘Ruhestand’ verabschiedet. Auch die Mitgliederversammlung honorierte diesen Einsatz für die TSG Schönberg und ernannte Margarete Hildmann einstimmig zum Ehrenmitglied. Vorstand im Amt bestätigt. 16 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Das Volleyball- Mixed- Team startet in seine 2. Saison. Neue weibl. D- und B- Jugendteams machen erste 'Schritte' am Netz. Auch die junge Damen- Mannschaft fühlt sich in ihrem 2. Jahr schon wesentlich wohler. Das vorweihnachtliche Kinderfest wird immer mehr zum gemeinsamen TSG- Familiennachmittag. Ein toller Erfolg. Online- Banking für den 1. Kassierer wird erforderlich, nachdem sich nun auch die Hausbank aus Schönberg zurückgezogen hat (die Post tat dies schon früher und Ende des Jahres wird sich auch der kleine Supermarkt verabschieden). www.tsg-schoenberg.de heißt die neue Domain im Internet (als Gastgeber nutzen wir allerdings nach wie vor das Hochtaunus.Net 2001 Peter Heyser löst Jutta Schmidt als 1. Kassierer ab. 18 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft ( darunter Waltraud Bernd (40 J), Konrad Kraft (50 J)). EURO- Beitragssatzung verabschiedet. Das Volleyball- Mixed- Team erreicht als Tabellenzweiter der Frankfurter Vorrunde die Play- Offs gegen die starken Giessener Teams. Eine tolle Saison, wir hoffen, dass wir weitermachen können. Den Damen glückt als Tabellendritter der Aufstieg in die Kreisklasse A. Die neue Saison 2001/ 2002 wird mit 4 Jugendmannschaften gestartet (D-A) ! Bomber
Müller außer Form, Eintracht Frankfurt schlägt RW Essen 2:1, Nur 36
Diensttelefone für 320 Kripo- Beamte....Dies
waren Schlagzeilen in der Bild- Zeitung vom 13. September 1969, vier
Wochen vor der offiziellen Einweihung der Schönberger Mehrzweckhalle.
Die Nachrichten fand die Putz- Truppe der TSG Schönberg beim Hausputz
2001 auf dem wohl wertvollsten Fundstück beim Großreinemachen des
Bühnendoppelbodens der Taunushalle. Landesturnfest in Bad Homburg: Gute Ergebnisse der Mitglieder der Mädchengruppe (M. Prassel- Walz). Eindrucksvolle Vorführungen der Gruppe auf der Hauptbühne vor dem Bad Homburger Kurhaus. Aus der Ballett- Abteilung wird der 'Kreative Kindertanz (A. Wappenschmidt) ausgegliedert. Brunnenfest diesmal mit Top- Wetter: ein super Spaß 2002 Volleyball- Damen Vizemeister der Kreisklasse, Mixed- Team ungeschlagen in der B- Gruppe der Leistungsklasse. Alle vier Jugendteams habe ihre Spielrunde erfolgreich abgeschlossen. Vorstand wird ohne Änderung
wiedergewählt: Neu im Programm auf vielfachen Wunsch: eine Jungengruppe zum 'richtig austoben' unter Leitung von Alexander Schwarte Brunnenfest und vorweihnachtliches Kinderfest werden zu DEN Standard- Programmpunkten des Jahres Die Internet- Präsenz der TSG zieht nun auch 'physikalisch' nach tsg-schoenberg.de um. Danke an das hochtaunus.net für die geleistete 'Starthilfe'. 2003 Mitgliederversammlung bestätigt erneut bestehenden Vorstand. Lars Hildbrandt und Paul- Dieter Emmel werden für besondere Leistungen ausgezeichnet Ballettgruppen und Leitung von Celia Reufels veranstalten schon fast traditionell große Vorführungen (Seniorennachmittag) in der Stadthalle. Benefiz- Initiative 'sport-in-kronberg.de' wird gegründet. Die Mädels aus dem Königsteiner St.-Angela-Projekt nehmen erstmals am Spielbetrieb der Volleyball- Jugend teil. Das Schönberger Brunnenfest wird bei großer Hitze erstmals ohne offizielle Beteiligung der Schönberger Feuerwehr durchgeführt. Durch einen 4. Platz bei den wD- Jgd.-Bezirksmeisterschaften qualifiziert sich nach vielen Jahren wieder eine Jugendvolleyball- Mannschaft der TSG für die Südhessischen. Dort wurde dann ein nie erwarteter 5. Platz herausgespielt. Der traditionelle Jahresabschluss mit dem vorweihnachtlichen Kinderfest / Bunten Nachmittag ist kaum noch zu 'toppen'. Eine supervolle Halle, Vorträge aller Altersgruppen und ein fliegender Nikolaus begeistern die Zuschauer. 2004 Jörn Seifert übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Rainer Schmidt, der nun das neugeschaffene Ressort 'Öffentlichkeitsarbeit und Medien' vertritt. Neuer Sportlicher Leiter ( früher 'Oberturnwart') wird Alexander Schwarte. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden im Amt bestätigt. Ehrungen für besondere Leistungen gehen an das Volleyball- Übungsleiter- Team mit Anka Finger, Nicole Blunck und Daniel Callwitz. Dank für 50-jährige Treue an Elisabeth Urban. Die Volleyballerinnen erreichen
mit Platz 2 in der Kreisklasse die Relegationsrunde. Leider allerdings
keine Damenmannschaft in der kommenden Saison, dafür aber eine
vollständige Jugendmeldung A-E- Jugend. Unsere langjährigen 'Turnwirte' Amelie und Franz Lukas müssen leider im April aus gesundheitlichen Gründen den Betrieb der Gaststätte aufgeben ( im Dezember ist zwar ein neuer Pächter gefunden, wann der aber den Betrieb wieder aufnimmt, steht noch in den Sternen. 14.9.04 Ehrenbrief des Landes Hessen für Hans Brückner Im Team der Viktoria- Schule erringen wir beim internationalen Bewegungswettbewerb 'Youth-in-Motion' den 2. Platz. Mit dem i-Punkt startet ein Projekt des Integrationssports: bewegungsauffällige Kinder 'trainieren' gemeinsam mit anderen Kindern. Das vorweihnachtliche Kinderfest mit Buntem Nachmittag war ein Riesenerfolg, den wir gerne wiederholen wollen. Zlatko Tomas startet als neuer 'Vereinswirt' in der Taunushalle Weibl. Volleyball- D- Jugend nimmt an den Hessischen Meisterschaften teil. Ehrenbrief des Landes Hessen für
Herbert Jäger. VB- Kooperation mit St. Angela / Königstein wird leider aufgelöst wegen unterschiedlicher Vorstellungen der Weiterführung Große Fahrt zum 2. Internationalen Schönberg- Festival nach Schönberg / Tirol im Stubaital Jörn Seifert muss wg. eines längeren Auslandsaufenthalts die aktuellen Vorstandsgeschäfte ruhen lassen bzw. an den übrigen Vorstand übergeben. Erstmals eine gemeinsame
Sportlerehrung in Kronberg: Ausgezeichnet: Die
'Schlappekicker-Aktion' der Frankfurter Rundschau belohnt das
i-Punkt-Projekt mit EUR 2000. Noch mehr Publikum und Aktive: Eine volle Halle zum Vorweihnachtlichen Kinderfest und Bunten Nachmittag. Die Mitgliederversammlung wählt
Karl Eilhard-Papouschek zum neuen 1. Vorsitzenden. Der 'Rest'-Vorstand
wird im Amt bestätigt. Die Taunushalle platzt beim Jahresabschluss fast aus den Nähten. Julia Sauer 'verjüngt' der Vorstand als 2. Schriftführerin, 40 Jahre Mitglied: Marianne Adams, 25 Jahre Übungsleiterin: Mechthild Prassel- Walz. Herbert Jäger wird in den Ehrenbeirat gewählt. Volleyball: Das w18-Team und (Überraschung !) die neue m14-Mannschaft schaffen es bis zu den Südhessischen Bereichsmeisterschaften. Kronberger Sportlerehrung 2007: Auf dem Treppchen Nicole Blunck (Kategorie Trainer), Waltraud Bernd (Ehrenamt), Hans Brückner (Sonderehrung) und der i-Punkt (Sonderpreis der Jury), überreicht durch den Hessischen Minister der Justiz, Herrn Banzer. Veranstaltungshöhepunkte:Traditionell das Brunnenfest und wiederum ein gelungenes Vorweihnachtliches Kinderfest mit Buntem Nachmittag. Folkert Ahlring übernimmt von Axel Rauer das Amt des 1. Schriftführers. Paul-Dieter Emmel wird für 40-jährige Übungsleitertätigkeit geehrt. Eine Sonderehrung für besonderen Einsatz für die TSG erhält L. Spahlinger. Seltenes Jubiläum: 60 Jahre Mitgliedschaft für G. Urban. Marc
Theis wird Nachfolger von Julia Sauer als 2. Schriftführer. Ehrungen
für 50-jährige Mitgliedschaft an Gertrud Braubach und Margarete
Hildmann, die dann im Herbst 2009 verstarb. Die 'Starken Kinder' werden
durch eine eigene Fortgeschrittenen-Gruppe 'Kick-Boxen' erweitert. Von
außen stößt eine Badminton-Gruppe hinzu, die nun einen Sonntagstermin
in der Taunushalle nutzt. Modern Arnis wird fester Bestandteil des
TSG-Programms. 90 Jahre TSG Schönberg: Diesmal das Brunnenfest im 'Doppel-Pack' mit reichlich musikalischer Untermalung. Leider war der Sonntagsfrühschoppen völlig verregnet. Ein neuer Fußboden in der Taunushalle Marci Theis und Alex Schwarte tauschen die Rollen im Vorstand. Saison 2010/11: Erstmals Volleyball-Spielgemeinschaft im Jugendbereich zusammen mit der TuS Steinbach. 28 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: 40 Jahre: B. Deutschmann, Rainer Schmidt, 50 Jahre: R. Vollmann, W. Bernd. Silberne Ehrennadel des HTV für H. Jäger, Ehrenurkunden des LSBH f. M. Prassel-Walz, P. Heyser und R. Schmidt. Waltraud Bernd wird zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer Pächter in der Taunushalle Die Volleyball-Mädel U16 erreichen das Finale des Hessenpokals und unterliegen nur knapp der HTG Bad Homburg Waltraud Bernd erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen (6/2011), ebenso Paul Dieter Emmel (07/2011)
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TSG Schönberg 1920 e.V. : Diese Seite ist Teil eines Frame- Sets: www.tsg-schoenberg.de